Die vergangene Hitzewelle zeigt einmal mehr, dass in Städten und Gemeinden die Straßenräume schneller und stärker an den Klimawandel angepasst werden müssen. Nicht nur die Straßenräume, auch alle Flächen des Ortes sollten begutachtet werden.
Die vergangene Hitzewelle zeigt einmal mehr, dass in Städten und Gemeinden die Straßenräume schneller und stärker an den Klimawandel angepasst werden müssen. Nicht nur die Straßenräume, auch alle Flächen des Ortes sollten begutachtet werden.
Quelle: Internet
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Was ist Bodenversiegelung?
Flächenversiegelung (auch Bodenversiegelung) bedeutet, dass der natürliche Boden durch Bauwerke wie Häuser, Straßen, Gehwege oder Parkplätze luft- und wasserdicht abgedeckt wird. Durch diese Schichten aus Beton, Asphalt oder dichten Pflastersteinen kann kein Regenwasser mehr in das Erdreich einsickern. Auch Schottergärten zählen dazu. Wichtige Lebensprozesse im Boden werden dadurch gestoppt.
Ökologische Auswirkungen
Eine übermäßige Bodenversiegelung hat unmittelbare Auswirkungen auf den Wasserhaushalt: Zum einen kann Regenwasser weniger gut versickern und die Grundwasservorräte auffüllen. Zum anderen steigt das Risiko zu örtlichen Überschwemmungen, da bei starken Regenfällen die Kanalisation oder die Vorfluter die oberflächlich abfließenden Wassermassen nicht fassen können.
Auch das Kleinklima wird negativ beeinflusst: Versiegelte Böden können kein Wasser verdunsten, weshalb sie im Sommer nicht zur Kühlung der Luft beitragen. Hinzu kommt, dass sie als Standort für Pflanzen ungeeignet sind. Diese fallen somit als Wasserverdunster und als Schattenspender aus.
Vor allem wird die natürliche Bodenfruchtbarkeit durch eine Versiegelung der Böden massiv beeinträchtigt: Wenn der Boden dauerhaft von Luft und Wasser abgeschlossen ist, geht die Bodenfauna zugrunde, welche wiederum wichtige Funktionen für den Erhalt und die Neubildung von fruchtbaren Böden erfüllt.
Vollversiegelt: Gebäude, Beton, Asphalt und dichte Steinplatten; Wasser fließt zu 100 % ab.
Teil- oder schwach versiegelt:
Rasengittersteine, Ökopflaster mit breiten Fugen oder Kies- und Splittflächen; lassen oft noch Wasser durch.
Unversiegelt: Natürlicher Boden, Rasen und unbefestigte Gartenbeete.
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Was kann JEDER von uns gegen die Versiegelung tun?
Ehrliches Begutachten der eigenen versiegelten Flächen.
Werden diese nicht wirklich benötigt, könnten sie Entsiegelt werden.
Dann folgen: Rückbau der Deckschicht, das Lockern des verdichteten Bodens, evtl. neuer Eintrag von Erde, sowie die anschließende Begrünung oder der Wechsel zu einem wasserdurchlässigen Belages.
Es können auch die Fassaden begrünt werden.
Quelle: Internet
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Es werden in vielen Bebauungsplänen der Kommunen wasserdurchlässige Materialien für Stellplätze und Wege vorgeschrieben, damit eine bessere Versickerung des Regens gewährleistet ist.
Auch wird die Grundflächenzahl (GRZ) festgelegt, die regelt, wieviel Prozent eines Grundstücks maximal überbaut und somit versiegelt sein darf.
Im Integrierten Städtebaulichen Sanierungskonzept (ISEK) hat Peiting sich eine Aufwertung der Straßenräume als Projekt vorgenommen. Dies geht aber nur mit Mitwirkung der Bürger (Eigentümer), die selbst versiegelte Flächen erkennen und entsiegeln können.
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In den letzten Jahren wurden viele bereits versiegelte Parkflächen durch wasserdurchlässige Materialien ersetzt (z.B. Parkplätze Schloßberghalle, Eisstadion).
Künftige Parkflächen werden nur noch mit wasserdurchlässigen Steinen erstellt.
Auf öffentlichen Flächen werden Bäume gepflanzt, und jede Möglichkeit eines Beetes (oft im Straßenbereich) zur Bepflanzung genutzt.
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