Frühjahrsmüdigkeit ist keine Krankheit, sondern eine jahreszeitlich bedingte vorübergehende Erscheinung. Mögliche Symptome sind neben der Müdigkeit auch Antriebs¬losigkeit, Kopfschmerzen, Wetterfühligkeit, Kreislaufschwäche, Schwindelgefühle und Gereiztheit.

Erklären lässt sich die Frühjahrsmüdigkeit damit, dass unser Körper im Winter eine etwas niedrigere Temperatur aufweist als im Sommer. Im Winter ziehen sich die Blutge¬fäße zusammen, dies hat einen höheren Blutdruck zur Folge. Wenn die Außentemperatu¬r im Frühling steigt, erhöht sich auch die Körpertemperatur. Dabei weiten sich die Blutgefäße, der Blutdruck sinkt und man fühlt sich müde.

Neben der Temperatur spielt auch das Tageslicht eine wichtige Rolle. Im Winter ist man seltener dem natürlichen Licht ausgesetzt. Im Blut befindet sich daher noch eine hohe Konzentration des Schlafhormons Melatonin, das ebenfalls Schläfrigkeit verursacht. Hinzu kommt, dass sich viele Menschen im Winter sehr fett- und kohlenhydrat¬reich ernähren. Für die hormonelle Umstellung im Frühling benötigt der Körper jedoch besonders viele Vitamine und Eiweiße.

Was hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit? Am wichtigsten ist die Bewegung an der frischen Luft. Außerdem sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, das heißt, nicht nur Kohlenhydrate und Fette zu sich zu nehmen, sondern auch Vitamine und Eiweiße. Viele kleine Mahlzeiten sind dabei besser und bekömmlicher als wenige große.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,6 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für fast 250.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für über 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.