„War das kalt heut’ Nacht“ – mit Planung Ausrutscher auf eisglatten Wegen verhindern

Ein kalter Winter mit dauerhaften Minustemperaturen ist bislang nicht in Sicht, aber auch geringe Minusgrade in der Nacht können regennasse Treppen und Wege in spiegelglatte Eisflächen verwandeln. Jeden Winter sind überfrorene Wege Ursache für schmerzhafte Sturzunfälle: Steißbein- und Handgelenksbrüche sowie Sprunggelenks- oder Ellenbogenfrakturen sind oftmals die Unfallfolgen.

Am besten räumen Frühaufsteher morgens zunächst den Hauseingang sowie die Betriebswege frei und streuen anschließend mit abstumpfenden Stoffen, zum Beispiel mit Splitt. Auch weniger begangene Nebenwege sollten nicht vergessen werden. Streusalz sollte nur in Ausnahmefällen verwendet werden, da dadurch die Umwelt geschädigt und Haustiere gefährdet werden.

Eine große Gefahr birgt das Räumen von schneebedeckten Dachflächen. Sie sollen nur aus einem Arbeitskorb heraus vom Schnee befreit werden. Mittels Schneeschieber mit ausziehbarer Teleskopstange können Dächer auch bequem vom Boden aus gereinigt werden. Bei Gebäuden über fünf Meter Höhe oder einer Dachneigung von über 45° ist es sicherer, den Schnee auszusitzen, da dieser oft schon am nächsten Tag schmilzt.
Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind für die Reinigung von Photovoltaikanlagen zu treffen: Damit beim Schneeräumen die Gefahr eines Stromschlags durch eventuelle Beschädigungen an der Anlage minimiert wird, sind spezielle Teleskopstangen zu verwenden, die keinen elektrischen Strom weiterleiten bzw. die durch eine Glasfaserverstärkung im Griffbereich die elektrische Leitfähigkeit herabsetzen.