Mutterkuhhaltung
Ideale Kombination: Treibwagen mit Treibgang und Behandlungsstand

Da der Kontakt zwischen Tier und Mensch in der Mutterkuhhaltung weit weniger intensiv ist als im Milchviehstall, reagieren die Tiere scheuer, ängstlicher und abweisender. Daher ist es wichtig, die natürlichen Verhaltensmuster von Rindern zu kennen und zu respektieren. Grundsätzlich darf eine Mutterkuhherde nie alleine und nicht ohne entsprechende Sicherheitsvorkehrungen betreten werden. Im Ernstfall verhindert nur eine gut erreichbare Fluchtmöglichkeit schwere Unfälle. Dies gilt vor allem, wenn ein Bulle in der Herde mitläuft. Er will die Herde vor Eindringlingen, also auch vor dem Menschen, schützen. Eine besondere Gefahr geht dabei von Jungbullen zwischen zwei und vier Jahren aus, die lernen müssen, „erwachsen zu werden“ und dabei Grenzen und Rangfolgen ausfechten. Begegnet ein Rinderhalter einer solchen Situation schutzlos, schwebt er in Lebensgefahr. Die SVLFG rät aufgrund des besonders hohen Risikos grundsätzlich davon ab, Bullen in der Herde mitlaufen zu lassen.

Darüber hinaus sollte folgende Ratschläge befolgt werden:

Die SVLFG hält die Informationsbroschüre „Rinderhaltung“ unter www.svlfg.de > Service > Broschüren > Prävention bereit.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,6 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für fast 250.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für über 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.