80 Prozent der Rückenschmerzen werden durch Stress verursacht – ohne nachweisbare, körperliche Ursache und begünstigt durch eine Verspannung der Muskeln. Anhaltender Stress führt darüber hinaus zu einer Vielzahl weiterer Beschwerden.

Belastungen von Landwirten und deren Mitarbeitern entstehen häufig aus einer ungeklärten Betriebsübernahme, aus Arbeitsplatzunsicherheit oder einem angespannten Betriebsklima. Diese Faktoren führen nachweislich zu negativen Stressreaktionen und somit zu körperlichen Anspannungen. Eine Folge können sogenannte unspezifische Rückenschmerzen sein.

„Wichtig ist, sich seiner eigenen Ressourcen bewusst zu werden“, so Arnd Spahn, Vorstandsvorsitzender der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Dazu zählen für Spahn eine kollegiale Zusammenarbeit, eine offene und ehrliche Kommunikation, Arbeitsfreude, Entscheidungsspielräume sowie Rückhalt durch die Familie.

Die Gesundheitsangebote der SVLFG helfen dabei, diese Ressourcen zu entdecken. Dies gilt für das Seminar „Betriebsübergabe – ein Gesundheitsthema“ ebenso wie für die Trainings- und Erholungswoche für pflegende Angehörige. Das neue Angebot „Gesundheit kompakt“ und die „LKK-Kurzkur“ dienen der Entspannung und machen Lust auf Bewegung. Beides kann dazu beitragen, negative Stressbelastungen zu vermindern.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.svlfg.de > Gesundheitsangebote.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,6 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für fast 250.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für über 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.