Bundesminister Christian Schmidt hat in einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG), Martin Empl, angekündigt, dass die Bundesmittel wie im Vorjahr auch für 2017 um 78 Millionen Euro auf 178 Millionen Euro aufgestockt werden.

Der Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft enthält dabei eine wesentliche Änderung: Zukünftig werden auch Forstgemeinschaften, die nach Landesrecht öffentlich-rechtlich organisiert sind, in den Kreis der bundesmittelberechtigten Unternehmen einbezogen. Diese waren hiervon seit 2002 gesetzlich ausgeschlossen. Martin Empl dankte dem Minister für seinen Einsatz, das Niveau der Bundesmittel aufgrund der andauernden schwierigen Lage in der Landwirtschaft zu halten sowie für die Berücksichtigung der öffentlich-rechtlichen Forstgemeinschaften. „Das entspricht auch unserer Auffassung von Beitragsgerechtigkeit. Wir werden die Änderung unbürokratisch im Zuge der Beitragsausschreibung umsetzen“, so Empl.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,5 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für über 220.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für ca. 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.