Die Landwirtschaftliche Krankenkasse (LKK) verschickt ab Mitte Februar ihren Versicherten, die über 16 Jahre alt sind, einen Organspendeausweis.

Laut Transplantationsgesetz haben alle Krankenkassen diesen Versicherten zum Thema Organspende alle zwei Jahre entsprechendes Informationsmaterial sowie einen Ausweis zum freiwilligen Ausfüllen zuzusenden. Die Kassen sind dazu verpflichtet bis die Speicherung der Erklärung zu einer Organspende auf der elektronischen Gesundheitskarte möglich ist.

In Deutschland warten etwa 12.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Doch nur wenige besitzen tatsächlich einen Spenderausweis. „Das Thema Organspende kann jeden treffen, wenn man infolge eines Unfalls oder einer Krankheit dringend ein Organ benötigt. Wir raten unseren Versicherten daher, sich mit dem Thema zu beschäftigen und eine Entscheidung zu treffen, egal wie diese ausfällt. Sprechen Sie offen mit Freunden oder Angehörigen darüber und schaffen Sie Klarheit“, appelliert Martin Empl, Vorstandsvorsitzender der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau.

Der Organspendeausweis bietet neben der Zustimmung auch die Möglichkeit, einer Spende zu widersprechen, bestimmte Organe auszuschließen oder die Entscheidung einer anderen Person zu überlassen.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,5 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für über 210.000 Versicherte und ca. 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für ca. 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.