Sonnenbräune nicht um jeden Preis

Jedes Jahr verursacht die UV-Strahlung der Sonne allein in Deutschland etwa 150.000 neue Fälle von Hautkrebserkrankungen.

Auch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) verzeichnet einen Anstieg der Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit durch natürliche UV-Strahlung.
Da sich vor allem in den „grünen Berufen“ der Sonne nicht immer aus dem Weg gehen lässt, sollte sich jeder in der Landwirtschaft, im Forst und im Gartenbau Tätige entsprechend vor ihr schützen.
Soweit erträglich, sollte möglichst langärmelige Oberbekleidung getragen werden. Hierbei muss es nicht der neueste „Hightech-Stoff“ sein. Ein öfter gewaschenes Langarmshirt leistet beste Dienste, da der Baumwollstoff durch das Waschen etwas verfilzt und so guten Schutz vor UV-Strahlung bietet. Freiliegende Hautpartien sollten mit Sonnenschutzmitteln eingecremt werden. Hierbei kann der höhere Lichtschutzfaktor jedoch nur dann wirken, wenn das Mittel ausreichend dick aufgetragen wird. Zwei Milligramm Schutzmittel pro Quadratzentimeter lautet dabei die Faustformel.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,6 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für fast 250.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für über 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.