Regelmäßiges Händedesinfizieren belastet die Haut weit weniger als häufiges Händewaschen. Darauf weist die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau anlässlich des Welt-Händehygienetages am 5. Mai hin.

Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation werden bis zu 80 Prozent aller infektiösen Erkrankungen über die Hände übertragen. Krankheitserreger gelangen über sie durch Berührung des Gesichts oder durch Nahrungsmittel über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper und können Infektionen auslösen. Der beste Schutz dagegen: Hände regelmäßig waschen oder – noch besser – desinfizieren. Denn anders als bei Wasser und Seife wird der hauteigene pH-Wert (5,5) durch Alkohol nicht verändert. So wird auch der natürliche Säureschutzmantel der Haut bewahrt. Außerdem haben Handdesinfektionsmittel rückfettende Eigenschaften. Oft wird irrtümlich davon ausgegangen, dass besonders alkoholische Handdesinfektionsmittel die Haut schädigen, weil manche Menschen ein Brennen beim Auftragen auf die Mittel schieben. Diese Annahme ist jedoch falsch, denn diese Symptome treten auf, wenn die Haut bereits geschädigt ist.

Die SVLFG ist zuständig für die Durchführung der landwirtschaftlichen Unfallversicherung für über 1,6 Millionen Mitgliedsunternehmen mit ca. 1 Million versicherten Arbeitnehmern, der Alterssicherung der Landwirte für fast 250.000 Versicherte und über 600.000 Rentner sowie der landwirtschaftlichen Kranken- und Pflegeversicherung für über 700.000 Versicherte im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Sie führt die Sozialversicherung zweigübergreifend durch und bietet ihren Versicherten und Mitgliedern umfassende soziale Sicherheit aus einer Hand. Die SVLFG ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau tätigen Menschen und ihrer Familien.