SVLFG mit Pedalo ® Parcours und Infos zur Sturzprävention auf der IHM

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) berät auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München zur Sturzprävention. Die Mitarbeiter der SVLFG sind mit dem Pedalo ® Parcours vom 12. bis 18. März am Gemeinschaftsstand mehrerer Unfallversicherungsträger in Halle C3 am Stand Nr. 145 anzutreffen. Sie werben dort für eine gezielte Sturzprävention für ältere Menschen und beraten zum Thema „Sturz und Fall vermeiden“, einem wesentlichen Bereich der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau.

Für viele Senioren bedeutet ein Sturzunfall das Ende ihrer Selbständigkeit und den Eintritt in die Pflege. Die SVLFG möchte ihren Versicherten und deren Familien dieses Schicksal ersparen und motiviert die Versicherten deshalb, an Sturzpräventionskursen teilzunehmen. Die Sicherheitsberater der SVLFG beraten Betriebsleiter regelmäßig, wie sie Sturz- und Stolperstellen im Haus und im Betrieb beseitigen können.

Auf der IHM können alle Besucher an ausgesuchten Trainingsgeräten eines Pedalo ® Parcours selbst austesten, wie es um ihren Gleichgewichtssinn steht. Auf diesen Übungsgeräten werden Bewegungsmuster unter instabilen Bedingungen simuliert. So kann der kurze Test Aufschluss über die eigenen stabilisierenden und sensomotorischen Fähigkeiten geben. Außerdem werden durch die „Pedalos“ Gegenbewegungen provoziert, die die Stabilität und die Gewandtheit des Rückens fördern sollen. Die Ergebnisse aus dem Test am Messestand sensibilisieren für die eigene körperliche Fitness und können so die Selbstverantwortung für die eigene Gesundheit fördern.

Körperlich anstrengende Arbeit, wie sie in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auch heute noch üblich ist, muss nicht zwingend Schäden an der Wirbelsäule nach sich ziehen. Vielmehr kommt es auf die richtigen Arbeitstechniken an, auf eine gut gestärkte Rückenmuskulatur und auf den Einsatz geeigneter Hilfsmittel. Welche Belastung aber auf die Wirbelsäule wirkt, wenn auch „nur“ eine vermeintlich leichte Kiste falsch aufgehoben und getragen wird, zeigt die Computermessung am Gemeinschaftsstand der Unfallversicherer. Die Besucher können diesen unkomplizierten und ungefährlichen Test mit dem Rückensensor selbst machen und sie werden erkennen: Schnell sind Werte erreicht, die für die Bandscheiben ungesund sind. Die Standmitarbeiter geben vor Ort Tipps für ergonomisch sinnvolles Heben und Tragen, damit es gar nicht erst zu schmerzhaften Verspannungen, zu Schäden an der Wirbelsäule oder womöglich sogar zu Abnutzungserscheinungen mit bleibenden Beeinträchtigungen kommt. Weitere Informationen zur bundesweiten Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ im Internet unter www.svlfg.de