Die Arbeiten zur Sanierung des Böschungsrutschs an der B 472 im Süden von Hohenpeißenberg gestalten sich aufwendiger als erwartet. Der Bruch verläuft viel tiefer und weiter unter die Fahrbahn hinein. Es muss deshalb deutlich mehr Boden ausgebaut und durch Schotter ersetzt werden. Die Vollsperrung der Ortsumgehung Hohenpeißenberg muss daher bis voraussichtlich Ende August verlängert werden.

Ein Großteil des rund 210 m langen Böschungsbruchs ist abgeflacht und mit zwei Lagen Grobschotter gesichert. Auch der massive Stützkörper am Böschungsfuß und unter der Fahrbahn ist in diesem Bereich hergestellt.

Allerdings verlief die Bruchlinie deutlich tiefer als zunächst angenommen. Sie reichte zudem sehr weit unter die Fahrbahn hinein. Die ursprünglich angedachten Bauzeiten für den Abtrag der Rutschscholle und die Verfüllung der abgeflachten Böschung können daher nicht eingehalten werden.

Der Termin für den Einbau der neuen Asphaltschichten wurde auf Ende August 2020 verschoben. Die beauftrage Baufirma arbeitet mit Hochdruck an der Sanierung des verbliebenen Böschungsabschnitts. Die Vollsperrung muss bis zum 31. August 2020 verlängert werden. Die Umleitung durch Hohenpeißenberg ist eingerichtet. Sie beginnt und endet an den Anschlussstellen Hohenpeißenberg Ost und Hohenpeißenberg West.

Die Arbeiten sind witterungsabhängig, Unterbrechungen sind daher nicht ausgeschlossen.

Kontakt

Staatliches Bauamt Weilheim

Herr Lenker
Tel.: 08861/990-1020

Herr Herr Stapf
Tel.: 0881/990-1021

Foto 1: Fertiggestellter Böschungsbereich

Foto 2: Böschung abgeflacht, Bruch wird nachgegraben und die Rutschscholle ausgebaut

Foto 3: Nachgrabung der Rutschscholle im Böschungsbereich