Mit Reha von zu Hause wieder fit für den Job

Nachsorge mit Teletherapie sichert Rehabilitationserfolg

„Menschen mit einer Rehabilitation möglichst dauerhaft wieder fit für den Job zu machen ist eine der wichtigsten Aufgaben der Deutschen Rentenversicherung. Mit der Teletherapie können wir Patientinnen und Patienten auch nach der Rehamaßnahme begleiten und sichern so einen langfristigen Erfolg der Maßnahme“, so Gerhard Witthöft, Mitglied der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bayern Süd heute in München.

Witthöft weiter: „Nach der Rückkehr aus der Rehabilitation kehrt der Alltag zurück und viele Betroffene brauchen Unterstützung das in der Klinik Erlernte auf zu Hause zu übertragen. Bei der Teletherapie stehen Patientinnen und Patienten in ihrem gewohnten Umfeld mit ihrem Therapeuten im Kontakt. Gelernte Übungen werden dabei zu Hause durchgeführt. Der Therapeut überwacht diese und gibt dabei Tipps. Der besondere Vorteil dabei ist, dass die Übungen in den Alltag integriert werden können. Mit dieser Nachsorge können wir Menschen weitere sechs Wochen bei ihrer Genesung unterstützen.“

Die Teletherapie war ein Forschungsprojekt der DRV Bayern Süd, das von Prof. Dr. med. W.F. Beyer, Medizinischer Direktor des Orthopädie-Zentrums Bad Füssing, geleitet wurde. Patientinnen und Patienten können nach ihrer Entlassung aus der Rehabilitationsklinik, ein Telemedizin-Gerät mit nach Hause bekommen. Hier werden kurze Übungen im Film erklärt, die der Patient vor dem Gerät trainiert. Die eingebaute Kamera zeichnet diese auf, damit der Therapeut in der Klinik sich diese zeitversetzt anschauen kann. Nach jedem Training bekommt der Patient ein Feedback und wird motiviert sein Training fortzusetzen. Die DRV Bayern Süd ist der erste gesetzliche Rentenversicherungsträger, der diese Art der Nachsorge eingeführt hat.

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